Ein Blog über die befreiende Kraft des Unperfekten
- Christiane Scheller
- 30. Apr. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 27. Okt. 2025
Plädoyer auf die Schönheit in den Rissen und Sprüngen, in den Dingen und in uns selbst*
Manche Dinge zerbrechen. Nicht immer mit lautem Knall – manchmal leise, geräuschlos. Und manchmal sind es nicht die Dinge, sondern wir selbst.
Kintsugi, die alte japanische Kunst, Zerbrochenes mit Gold zu reparieren, lädt uns ein, unsere Perspektive zu wechseln. Ein Sprung wird nicht versteckt, sondern betont – als Teil der Geschichte, die uns prägt. Was beschädigt ist, verliert nicht an Wert, sondern wird kostbarer und erzählt uns etwas darüber, wer wir sind. Dieser Blog ist eine Einladung, das Unperfekte nicht zu verdecken, sondern es anzunehmen. Bei Bedarf mit einem Lächeln. Und es manchmal mit etwas Gold zum Strahlen zu bringen.

Ich schreibe über kleine Alltagswunder, langsame Tage, über Dankbarkeit, Fehler, Neuanfang – und vielleicht auch über Sie, die Leserin, den Leser. Wenn Sie mögen, schicken Sie mir Ihre eigene kleine Goldspur: ein Gedanke, eine Erfahrung, ein Sprung, der Sie nicht zerbrochen, sondern geprägt hat. Ich freue mich darauf, hier das Lebendige und Liebenswerte, das Poetische und Befreiende des Unperfekten zu würdigen.
Immer wieder stellt sich dabei die Frage: Wer möchte ich gewesen sein? Philosophen haben sich diese Frage gestellt, Schriftsteller. Ich nehme den Satz nicht, um zu glänzen, sondern weil er hängen bleibt. Den Blick hebt, die Perspektive weitet. Und uns daran erinnert, worum es im Leben geht: präsent zu sein.
*Angelehnt an Leonard Cohen: "There is a crack in everything / That’s how the light gets in"




