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Therapeutische Begleitung bei Selbstzweifeln und Selbstkritik
 

Scham, Selbstkritik und Selbstzweifel wurzeln häufig in frühen Beziehungserfahrungen und prägen den Blick auf sich selbst bis ins Erwachsenenalter.

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Wenn die innere Stimme im Kopf ständig kritisch ist, Scham oder Schuldgefühle den Alltag erschweren – dann kann es hilfreich sein, diese Themen behutsam anzuschauen. In meiner Praxis finden Sie einen sicheren Ort dafür.

Typische Themen

  • belastende Schamgefühle oder Schuldgefühle

  • die innere Stimme oder Überzeugung, „nicht gut genug“ zu sein

  • ständige Selbstzweifel

  • Unsicherheit im Kontakt mit anderen


Wie ich arbeite

Selbstzweifel und Selbstkritik verschwinden nicht über Nacht. Oft sind es verinnerlichte Stimmen früherer Bezugspersonen – streng, fordernd, manchmal entwertend. Wir schauen gemeinsam hin: Welche dieser Stimmen dürfen leiser oder sogar entmachtet werden? Und welche innere Haltung möchten Sie stattdessen stärken?

Es geht um kleine, spürbare Schritte: einen anderen Blick auf sich selbst, neue innere Erfahrungen, die neben der alten Selbstkritik Platz finden, wachsen und vernehmbarer werden dürfen. Mit der Zeit entsteht mehr Wahlfreiheit – Sie müssen nicht jeder kritischen Stimme glauben, sondern können sich nach und nach neue Wege erlauben.

Veränderung bedeutet hier nicht, jemand völlig anderes zu werden, sondern freundlicher mit sich selbst umzugehen. Und das kann eine große Wirkung haben.

Methoden / EMDR
Neben Gesprächen kann auch EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) hilfreich sein. Die Methode ist wissenschaftlich anerkannt und wird international eingesetzt. Viele Menschen erleben, dass EMDR sie bei der Verarbeitung alter Erfahrungen unterstützt.

Für wen geeignet?
Vielleicht begleiten Sie Selbstzweifel schon lange. Oder Sie spüren erst seit kurzem, wie stark Scham, Schuldgefühle oder Selbstkritik Ihr Leben beeinflussen. In jedem Fall sind Sie willkommen.

Blog-Artikel

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Viele Menschen erleben, dass alte Erinnerungen im Alltag plötzlich starke Reaktionen auslösen. In meinem Blog beschreibe ich ein Beispiel dafür:

Warum alte Erfahrungen plötzlich starke Körperreaktionen auslösen

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Manchmal beginnt Therapie nicht mit der Vergangenheit, sondern mit der Frage: Was trägt mich eigentlich durch meinen Alltag?

Mitten im Sturm repariert niemand sein Dach

Häufige Fragen zu Selbstzweifeln, Scham und Selbstkritik

Warum habe ich ständig das Gefühl, nicht gut genug zu sein?

Das Gefühl, nicht gut genug zu sein, entsteht häufig nicht erst im Erwachsenenalter. Kritische, wenig zugewandte oder sehr leistungsorientierte Erfahrungen können dazu beitragen, dass wir früh bestimmte Überzeugungen über uns entwickeln. Auch Ausgrenzung, Beschämung oder das Gefühl, mit den eigenen Bedürfnissen nicht richtig zu sein, können Spuren hinterlassen.

Später genügt manchmal eine kleine Kritik, ein Konflikt oder die Reaktion eines anderen Menschen – und plötzlich ist das alte Gefühl wieder da: „Mit mir stimmt etwas nicht.“

In der Therapie geht es deshalb nicht nur darum, diesen Gedanken rational zu widerlegen. Wir schauen gemeinsam darauf, wo solche Überzeugungen entstanden sind, wodurch sie heute aktiviert werden und welche neuen Erfahrungen ihnen entgegengesetzt werden können.

Kann Psychotherapie bei starker Selbstkritik und einem inneren Kritiker helfen?

Ja. Ein ausgeprägter innerer Kritiker kann sich beispielsweise in Gedanken zeigen wie „Das war nicht gut genug“, „Andere können das besser“ oder „Du darfst keine Fehler machen“.

Interessanterweise hat diese kritische innere Stimme häufig einmal eine Funktion übernommen: Sie sollte beispielsweise vor Ablehnung, Versagen oder Beschämung schützen. Heute kann sie jedoch so dominant werden, dass sie Selbstvertrauen und Lebensfreude erheblich einschränkt.

In der Therapie können wir herausfinden, woher diese Stimme kommt und welche Funktion sie erfüllt. Ziel ist nicht, jeden selbstkritischen Gedanken abzuschaffen, sondern einen anderen, angemesseneren Umgang mit sich selbst zu entwickeln.

Warum schäme ich mich so schnell?

Scham gehört zu den intensivsten menschlichen Gefühlen. Anders als Schuld – „Ich habe etwas Falsches getan“ – betrifft Scham häufig die eigene Person: „Mit mir stimmt etwas nicht.“

Starke Scham kann mit frühen Erfahrungen von Kritik, Abwertung, Ausgrenzung oder mangelnder Zugehörigkeit zusammenhängen. Manche Menschen haben deshalb gelernt, bestimmte Seiten von sich möglichst nicht zu zeigen.

Therapeutisch kann es hilfreich sein, solche Erfahrungen behutsam zu verstehen und zu verarbeiten. Dabei geht es nicht darum, Scham einfach „wegzumachen“, sondern darum, dass sie nicht länger bestimmt, wie Sie sich selbst sehen.

Kann EMDR auch bei Selbstzweifeln und geringem Selbstwert eingesetzt werden?

EMDR wurde ursprünglich zur Verarbeitung traumatischer Erfahrungen entwickelt. Die Methode kann auch dann interessant sein, wenn starke Selbstzweifel oder Scham mit konkreten belastenden Erfahrungen verbunden sind.

Das können beispielsweise Situationen von Ausgrenzung, Beschämung, Kritik oder Zurückweisung sein, die längst vergangen sind und sich trotzdem bis heute sehr gegenwärtig anfühlen.

Ob EMDR dafür geeignet ist, hängt von der persönlichen Situation ab. Deshalb steht vor einer möglichen EMDR-Bearbeitung immer die gemeinsame Klärung, welche Erfahrungen und heutigen Auslöser tatsächlich eine Rolle spielen.

Kontakt aufnehmen

Sie fragen sich vielleicht: Passe ich mit meinem persönlichen Anliegen überhaupt zu Christiane Scheller und ihrer Arbeitsweise? Finde ich sie sympathisch und kann ich mich ihr anvertrauen? Lassen Sie es uns herausfinden. Sie können gern ein kostenloses Kennenlerngespräch mit mir vereinbaren.

Bitte beachten Sie: Meine Praxis ist eine Privat- und Selbstzahlerpraxis. Die Kosten werden in der Regel von Ihnen selbst getragen. Manche privaten Krankenversicherungen oder Zusatzversicherungen können eine Erstattung ermöglichen. Für Sie bedeutet das: absolute Vertraulichkeit, keine Weitergabe von Informationen oder Diagnosen an Krankenkassen und flexible Gestaltung der Begleitung.

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